Am 27.9. sagen wir in Berlin: Stoppt den Genozid in Gaza!

Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser*innen ist eine Aufgabe, kein Slogan! Besatzung, Apartheid und Genozid sind unsere roten Linien!

Wir rufen die deutsche Gesellschaft auf, gegen die Komplizenschaft im Genozid und gegen die koloniale  Besatzung und Unterdrückung der palästinensischen Bevölkerung mit uns auf die Straße zu gehen. Der Kampf für ein freies Palästina ist ein internationalistischer Kampf gegen Imperialismus und Kolonialismus. Wir sehen uns um 14:30 Uhr am Neptunbrunnen in Berlin!

Die deutsche Regierung hat den eskalierten Genozid in Gaza nicht nur legitimiert, sondern aktiv getrieben. Von der Geschichte der Entstehung des israelischen Kolonialprojekts bis zum heutigen Tag verantwortet Deutschland die koloniale Besatzung und Unterdrückung der palästinensischen Bevölkerung mit. Tagtäglich werden Palästinenser*innen durch deutsche Waffen massakriert – darunter die Hälfte Kinder. Das israelische Kolonialprojekt hungert die Menschen in Gaza bewusst aus, während deutsche Medien und Politiker nicht den Täter benennen. In der West Bank leidet die palästinensische Bevölkerung unter Apartheid und Siedlergewalt – unterstützt  durch deutsche Legitimierung. Wir als Teil der deutschen Gesellschaft müssen uns dieser Verantwortung stellen und allen menschen- und völkerrechtswidrigen Taten entgegenstehen. Die sogenannte Staatsräson lehnen wir ab und stehen gegen jede Form der Machtungleichheit.

Deutsche Organisationen, Medien und Politiker*innen binden die Positionierung gegen den Genozid an Bedingungen des westlichen Verständnisses von Gerechtigkeit für Palästina, aber das Selbstbestimmungsrecht des palästinensischen Volkes muss unabhängig von dem durch Imperialismus getriebenen Gerechtigkeitsverständnisses des Westens gelebt werden. Auch am 27.9. ist das bei Organisationen wie Die Linke, Medico und Amnesty International der Fall. Wir fordern die explizite Benennung von Kolonialismus, Apartheid und palästinensischer Geiseln in isrealischer Haft. Wir rufen deshalb dazu auf, das Ende der Komplizenschaft Deutschlands am 27.9. bedingungslos mit uns zu fordern.

Kommt im internationalistischen Block mit uns auf die Straße und fordert gemeinsam

  • das Selbstbestimmungsrecht der palästinensischen Bevölkerung
  • Sofortiger Stopp aller Waffenlieferungen nach Israel und Sanktionen gegen die Kriegsverantwortlichen
  • Sofortiges Ende des Völkermords in Gaza und eine dauerhafte Waffenruhe
  • Freilassung aller Gefangenen und Geiseln
  • Beendigung der Besatzung und Apartheid sowie das Recht auf Rückkehr der Vertriebenen
  • Umfassender Wiederaufbau Gazas sowie Reparationszahlungen an alle Betroffenen und Geschädigten
  • Gleiche Rechte und Würde für alle Menschen – unabhängig von Ethnie oder Religion

Lasst uns am 27.9. zeigen: Niemand ist frei, solange wir nicht alle frei sind!



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