Yanis Varoufakis ruft für den Black Friday zum Boykott von Amazon auf!

Hallo, ich bin Yanis Varoufakis mit einer Botschaft der Progressiven Internationale und DiEM 25.

 November 2020 bitten wir euch, auf Folgendes zu verzichten: etwas zu kaufen von Amazon.com.

Wir bitten euch, nicht einmal Amazon.com an diesem Tag zu besuchen. Nur für einen Tag. Wir bitten euch, euch unserer globalen Kampagne anzuschließen um Amazon zur Kasse zu bitten. An diesem Tag, durch den Boykott von Amazon werdet ihr einen wichtigen Beitrag leisten zur internationalen Koalition von Arbeitern und Aktivisten vom IGB (Internationaler Gewerkschaftsbund), UNI Global Union und der IÖD (Internationale der Öffentlichen Dienste) und Amazon-Mitarbeiter für Klimagerechtigkeit, bis hin zum Tax Justice Network für Steuergerechtigkeit, und Data for Black Lives. Amazon ist nicht nur ein Unternehmen. Es ist nicht nur ein monopolistisches Mega-Unternehmen. Es ist viel mehr und viel schlimmer noch: Es ist der Grundpfeiler eines neuen Techno-Feudalismus.

Amazon behandelt seine Arbeiter als austauschbare Roboter: reduzierbar auf ihre Funktionsfähigkeit zum Greifen und Packen, unter Bedingungen, die sie psychisch zugrunde richten und ihre Körper verbiegen. Amazon rottet kleine Buchhandlungen und Unternehmen aus, die der eigentliche Kern sind von unseren Gesellschaften. Amazon ist nicht einfach ein Dienstleistungsbetrieb, noch sind seine Gewinne die eines Dienstleistungsbetriebs. Amazon ist eine gigantische Veränderungsmaschine für Verhaltensweisen: seine Datendienste betreiben die Geschäfte der Regierung während seine Top-Manager den Politikern seine Politik diktieren. Seine Algorithmen provozieren und verleiten Menschen dazu, Dinge zu kaufen, zu sehen und zu lesen.

Amazon zahlt nicht für die Schäden, die es den Arbeitnehmern zufügt in gesundheitsschädlichen Lagerräumen, nicht für die Ausrottung von Kleinunternehmen, nicht für die gewaltigen Schäden, die es anrichtet, für den Planeten, für unsere Umwelt, für die öffentliche Verwaltung, die aufkommen muss für die Schäden, die Amazon verursacht für unsere Menschen, für unsere Gesellschaft, für unsere Umwelt. Amazon, kurz gesagt, ist eine eindeutige und konkrete Gefahr für Arbeitskräfte, Gesellschaften, für die öffentliche Gesundheit, für den Planeten, für unsere Demokratien und, ja, für die Idee von der freiheitlichen Person über die das Establishment lyrische Reden schwingt.

Was könnt ihr tun, um Amazon zur Kasse zu bitten? Sind wir nicht zu schwach, um etwas zu bewirken?

Nein, sind wir nicht. Überlegt mal: kein Despot, Oligarch, oder Unternehmer hat die Macht um über die Millionen zu herrschen, die Milliarden von uns, ohne unsere Einwilligung. Die Wahrheit über die Willkür der Macht liegt nicht in den Waffen des Machthabers, seinen Bankkonten oder Datenservern. Sie liegt in den Köpfen derer, die der Machthaber kontrolliert. Sie liegt in unserer Tatenlosigkeit.

Die Schönheit und die Kraft unseres Black Friday Aktionstages liegt hierin: es erfordert nur ein kleines Opfer von euch: Amazon.com einfach einen Tag lang nicht aufrufen. Das ist alles! Aber dieser winzige Aktivismus, wenn er ausgeführt wird von Millionen, oder Milliarden, da draußen, wird zu einem gewaltigen Einschnitt führen für Amazon. Auch wenn wir nur eine kleine Delle verursachen in den Einnahmen von Amazon an diesem einen Tag, am Black Friday.

Seht mal, Jeff Bezos, ein sehr kluger Mann, wird hiervon Kenntnis nehmen. Er wird es kapieren. Amazons Tage der Unantastbarkeit sind vorbei. Gemeinsam, an diesem Black Friday, können wir einen gigantischen Schritt nach vorne machen mit einem winzigen Akt der Solidarität mit Arbeitnehmern, Gemeinschaften und dem Planeten. Bitten wir Amazon an diesem Black Friday zur Kasse. Einverstanden? Carpe DiEM.

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