It’s time to open the black boxes

Nach dem Prinzip “global denken – lokal handeln”, ist IT’S TIME TO OPEN THE BLACK BOXES! ein permanentes Mitmach-Kunstprojekt, initiiert von der griechischen Künstlerin Danae Stratou, das Menschen in aller Welt dazu einlädt, ein einzelnes Wort online zu senden.
Sende das EINZELWORT das am besten das Folgende ausdrückt:

  • Bedroht mich derzeit am meisten
  • Möchte ich unbedingt bewahren

Die gesammelten Wörter werden in Echtzeit auf der ANALYTICS -Seite präsentiert und auch von der Künstlerin Danae Stratou bei der Erstellung digital animierter Videos verwendet, die Teil der permanenten Mitmach-Kunstinstallation sind.

Die eingereichten Wörter werden nach Alter, Geschlecht und Land sortiert. Die ansonsten ungefiltert gesammelten Wörter werden zu einer wertvollen Aufzeichnung unserer Zeit. Die Verknüpfung neuer Technologien mit künstlerischen Praktiken ermöglicht es, den gesellschaftlichen Dialog in dieser kritischen Zeit zu erweitern und direkte und zukunftsweisende demokratische Praktiken zu fördern.

OPEN THE BLACK BOXES bietet in Echtzeit kulturelles and statistisches Material online zur allgemeinen Nutzung an. Durch visuell ansprechende Formate spiegelt die Open-Source-Plattform ein sich ständig veränderndes Porträt der zeitgenössischen Gesellschaft wider. Das Projekt untersucht den Raum zwischen Kunst, Demokratie und politischer Aktion, indem es sich darauf konzentriert, wie die Gesellschaft durch das Medium der Kunst direkt auf die Themen reagiert, die uns am meisten betreffen.

IT’S TIME TO OPEN THE BLACK BOXES! ist eine Antwort auf drängende Fragen unserer Zeit. Einer Zeit, die von einer globalen Pandemie, wirtschaftlicher Unsicherheit, sozialen und ökologischen Krisen geprägt ist, wo die verschiedensten Ängste uns befallen. Wir brauchen Ausdrucksmöglichkeiten, und die digitalen Medien bieten den denkbar ungezwungensten und ökologisch sinnvollsten Raum für diese Aktion. Indem wir die “Black Boxes” öffnen, bringen wir symbolisch die Worte ans Licht, die das widerspiegeln, was uns am meisten bedroht, oder das, was wir unbedingt bewahren wollen. Zusammengenommen helfen diese einzelnen Wörter, ein wunderbar aufschlussreiches Bild unserer Anliegen zu zeichnen, und bieten die Möglichkeit, unseren gemeinsamen öffentlichen Raum, unsere gemeinsamen Ängste und unsere gemeinsamen Hoffnungen zu erkunden. Das Hauptziel dieses Projekts ist es, uns dabei zu helfen, unsere Ängste und die Hoffnung, die daraus erwächst, in der gegenwärtigen Phase sichtbar zu machen.

* Das Projekt wird begleitet und unterstützt von mέta (Zentrum für die Postkapitalistische Zivilisation), DiEM25, und Progressive International.

 

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